30. August 2010

Das Metier gewechselt

Nach den Strapazen der letzten Wochen und vorallem der Transschwarzwald legte ich letzte Woche ein paar Tage Pause ein. Körper und Geist musste ich die Gelegenheit geben, mal tief durchatmen und regenerieren zu können.

Bilder: Michaela Estler

 

Über die letzten Tage hinweg hielt ich meinen Kreislauf über leichte Lauf- bzw. Schwimmeinheiten in Schwung, alles aber im regenerativen Bereich. Erst gestern stieg ich erstmalig wieder aufs Bike, seit der Transschwarzwald. Da sich die Witterungsbedingungen kurzfristig besserten entschied ich mich, den Einstieg ins Radtraining auf meinem KTM-Downhiller zu machen.


Der Bikepark in Albstadt ist schnell erreicht und der Spaß konnte beginnen. Bikepark-Chef Holger Blum und sein Team waren in den letzten Wochen sehr fleißig und haben in den Streckenverlauf einige Neuheiten integriert, darunter zwei Sprünge. Über den einen habe ich mich schon drübergewagt, allerdings hab ich den Aufsprung nicht richtig getroffen. Bei der Landung benötigte ich den allerlerletzten Millimeter meines Federwegs. Da muss ich noch üben.

Über die zweite Mutkante hab ich noch nicht gewagt. Die Verhältnisse gestern waren rutschig und somit nicht besonders schnell. Und Geschwindigkeit ist wichtig für diesen Sprung, sonst kann es weh tun. Ich wollte nicht das geringste Risiko einer Verletzung eingehen, drum ließ ich es besser.

21 Mal bin ich den flowigen Downhill runtergeschmirgelt, hat mal wieder richtig viel Spaß gemacht und die Fahrtechnikauffrischung ist inklusive. Im Bikepark-Pavillon bei Renate Blum gab es dann noch Kaffee und Kuchen, ein perfekter Tag.

Torsten


TORSTEN MARX XC-Racer

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