18. August 2015

Hoch und runter im Schwarzwald

423 Kilometer und 10680 Höhenmetern verteilt auf fünf Etappen. Das waren die Eckdaten der 10. Austragung der Vaudé Trans Schwarzwald.

Bilder 3-5: Sportograf

 

Gleich zu Beginn war die Mammutetappe zu bewältigen. Als ob die 110 Kilometer nicht schon reichten, herrschte an diesem Tag und den zwei folgenden Renntagen eine unerbittliche Hitze. Ich kam recht gut mit den Temperaturen zurecht, dachte ich, denn zum Ende der Etappe malträtierten mich Krämpfe. Die letzten Kilometer konnte ich nur noch im Wiegetritt fahren, mit nicht zu gebeugten Beinen, im Sitzen war das Traten unmöglich geworden. Trotz eines Laufradwechsels ergatterte ich Platz 12, was völlig in Ordnung ging.

 

Für den zweiten Tag war ich bester Dinge, ich hatte nicht zu viel Zeit verloren. Leider bestätigte sich mein morgendliches Gefühl nicht. Die Krämpfe vom Vortag machten meinen Beinen doch mehr zu schaffen, als ich wahrhaben wollte. Es sprang nur Rang 19 heraus.

 

Der dritte Tag lief schon wieder besser. Leider verhinderte ein Durchstich im Reifen einen vorderen Rang, ich musste Luft nachpumpen. Mehr als Rang 15 war nicht drin.

 

Bei Etappe vier gab es keine größeren Vorkommnisse und ich erreichte das Tagesziel in Donaueschingen als Zwölfter.

 

Die letzte und fünfte Etappe führte auf das Dach des Schwarzwaldes, auf den Feldberg. Mein eigenes ausgegebenes Ziel war ein einstelliges Tagesergebnis. Ich fühlte mich gut und war bester Dinge. Nur machte der einsetzende Regen die Strecke glitschig. An einer Engstelle bremsten die Fahrer vor mir unerwartet hart und ich hing mich mit meinem Vorderrad an dem Vordermann an der hinteren Bremsscheibe auf und zerstörte mein Vorderrad. Folglich wurde das Mountainbike-Rennen für mich zum Cross-Duathlon. Glücklicherweise war die nächste Techzone nur knapp zwei Kilometer entfernt, trotzdem verlor ich unglaublich viel Zeit. Als 80. nahm ich die restlichen 50 Kilometer hinauf zum Feldberg in Angriff. Nur eine Sache trieb mich noch an. Ich musste unbedingt meinen 13. Gesamtrang halten, was mir auch gelang. Im Tagesklassement war ich an Position 29 zu finden.

 

Auch wenn die Trans Schwarzwald nicht ganz nach meinen Vorstellungen verlaufen ist, ist ein solides Ergebnis herausgesprungen. Wenn mein Körper die fünf intensiven Tage verdaut hat, sollte ich ein höheres Leistungsniveau erreicht haben. Jetzt freue ich mich auf die kommenden Rennen.

 

Torsten


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